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Systemische Prozessgestaltung in der Natur

Systemische Prozessgestaltung in der Natur

e&l - erleben und lernen, Internationale Zeitschrift für handlungsorienitiertes Lernen, Ausgabe 6/2016

Systemische Prozessgestaltung in der Natur: Zentrale Stichworte sind – ganz kurz gefasst – zunächst die Haltung der Begleiter gegenüber Menschen und Naturraum, systemisch, ressourcenorientiert, mit einem Menschenbild, das weit gefasst ist und eine „Seele“ mitdenkt, eine Haltung, die Natur als lebendig betrachtet und dem Dasein des
Menschen innerhalb der Natur hohen Stellenwert einräumt; ferner in der Praxis das konsequente und natürliche Draußen Sein und in der Fachlichkeit die Suche nach Beschreibungen und Erzählungen von Wirkungen und das Heranziehen jeglicher Erfahrung mit allen Sinnen.

Bei all dem geht es nicht um ein „Zurück zur Natur“ im extremen Sinn, sondern letztlich sind wir Menschen, die in der gegenwärtigen Welt ihre Aufgabe und ihren guten Platz suchen oder einnehmen, mitsamt der Komplexität und auch aller Technik, die dazu gehört. Gleichzeitig scheint es nützlich, dem „Zauber des Lebens“, der gesamten lebendigen Natur und der Geschichte der Menschheit auch verbunden zu sein und so Qualitäten wie Intuition, gesunden Menschenverstand, naheliegendes Handeln des Körpers, ein Eingebundensein in größere Zusammenhänge des Lebens mitzupflegen, um das Leben gelingen zu lassen, zu bewältigen, mitzugestalten.

Schnittmengen mit der Erlebnispädagogik gibt es zweifellos, aber auch Desiderate, hierzu drei Anregungen:
1.
Wirkungen unserer Bausteine und Methoden könnten breiter, umfassender anschaulicher, noch stärker erfahrungsorientiert erläutert und erklärt werden.
2. Die erlebnispädagogische Praxis könnte sich durch Übernahme von Ansätzen und Methoden (vgl. die Beiträge im Themenschwerpunkt) noch breiter und vor allem noch sinnlicher aufstellen und damit Vereinseitigungen oder gar Verirrungen der Erlebnispädagogik verhindern.
3.
Erlebnispädagogische Curricula für die Aus-, Fort- und Weiterbildung würden durch Hereinnahme entsprechender Ansätze und Methoden neu profiliert, würden attraktiver und noch erlebnis-pädagogischer.


Seite 4 Bettina Grote und Stephan Schmid
Systemische Prozessgestaltung in der Natur

Seite 7 Bettina Grote
Die Angst im Walde

Seite 12 Ines Flade
Nie zu alt für den Wald

Seite 16 Heike Hebestreit
Biographiearbeit im Waldkindergarten

Seite 19 Vera Schmiedel
Selbsterfahrung in Naturräumen

Seite 22 Bettina Grote
Hans-Peter Hufenus im Interview

vip – vorlage
Seite 25 Winteraktion Outdoor-Küche

praxis
Seite 26 Reinhard Zwerger, Barbara Bous, Torsten Flader, Christiane Thiesen und Holger Seidel
5 x 5: Speakers Corner

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