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Grundlinien einer Ermöglichungsdidaktik

Bildung ermöglichen - Vielfalt gestalten
Rolf Arnold, Claudia Gómez Tutor

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  • Rezension

216 Seiten, Format 14 x 21 cm
zahlreiche Abb. / Graf. / Tab.
19,90 €
ISBN 978-3-937 210-60-5 (Softcover)

Lebensvorbereitende (Aus-)Bildung wird angesichts der Debatte um die Anforderungen der Wissensgesellschaft an die Einzelnen zu einem immer weniger tragfähigen Konzept. Eine Subjektstärkung durch die Entwicklung von Selbststeuerungskompetenzen erscheint damit als ein Weg aus der bisherigen defensiven Lernkultur, in der allein Lehrende stellvertretend für die Lernenden die Bildungsinhalte auswählen, aufbereiten und vermitteln wollen. Die Autoren erläutern auf systemisch-konstruktivistischer Grundlage die Konsequenzen aus einem Perspektivenwechsel für die Erwachsenenbildung und die pädagogische Professionalität von Lehrenden. Sie zeigen mit ihrer lernorientierten Sichtweise Wege aus den bislang vorhandenen erzeugungsdidaktischen Arrangements hin zu einer Ermöglichungsdidaktik auf, die hierbei auch die emotionale Kompetenz mit in den Blick nimmt.

- Bildung, Wissen, Kompetenz
- Lernkulturwandel
- Erzeugungs- vs. Ermöglichungsdidaktik
- Selbstgesteuertes Lernen
- Selbstlernkompetenz
- virtuelle Lernumgebungen
- pädagogische Professionalität
- emotionale Kompetenzen und systemische Achtsamkeit

Prof. Dr. Rolf Arnold
ist Hochschullehrer für Berufs- und Erwachsenenpädagogik an der TU Kaiserslautern, Leiter des Zentrums für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW) sowie Sprecher des Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz (VCRP).

Dr. Claudia Gómez Tutor
ist Geschäftsführerin des Zentrums für Lehrerbildung an der TU Kaiserslautern und langjährige Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Berufs- und Erwachsenenpädagogik.

Bislang konnte man sich mit Hilfe einer Ausbildung auf sein Berufsleben vorbereiten und dieses dann in der Regel auch über viele Jahrzehnte hin gleichbleibend ausüben. Das hat sich heute grundlegend gewandelt; heute ist lebenslanges Lernen notwendig, um mit den beruflichen Ansprüchen Schritt halten zu können, eine (einmalige) Ausbildung reicht nicht mehr aus. Zugleich kann die Vermittlung des notwendigen Wissens nicht mehr allein von außen, durch Lehrkräfte vermittelt, kommen (Erzeugungsdidaktik), sondern muß von innen sich aus dem Lernenden heraus selbst ermöglichen, wozu er/sie freilich befähigt werden muss bzw. sich selbst befähigen muss (Ermöglichungsdidaktik). Die Ermöglichungsdidaktik ist eine Form der Didaktik, die auf den Prinzipien von Selbstbestimmung und Selbststeuerung beruht. Sie geht davon aus, das ein Lernprozess in anderen nicht vom Lehrer von außerhalb erzeugt werden kann; der Lehrer kann nur durch die geeigneten Rahmenbedingungen den inneren Lernprozess ermöglichen. Insofern ist diese Didaktik verwandt mit systemisch-konstruktivistischer Didaktik.
- Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de

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Produkt-ID: 978-3-937210-60-5

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