Abenteuer und Risiko

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Zur Psychologie inszenierter Gefahr: Identifikation und Authentizität durch erlebnispädagogische Outdoor-Programme
Ferdinand Bitz

Warum betreiben immer mehr Menschen in einer Gesellschaft, die vom Leitbild der technologischen Machbarkeit und der sozialen Sicherheit dominiert wird, freiwillig lebensgefährliche Risikosportarten? Was verbirgt sich hinter den Abenteuerkulissen des neuen Erlebniskapitalismus? Gibt es eine genetische oder biographische Disposition zur Lust am Risiko?

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208 Seit­en
ISBN: 3-89569-066-X

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Aus dem Inhalt

Warum betreiben immer mehr Men­schen in ein­er Gesellschaft, die vom Leit­bild der tech­nol­o­gis­chen Mach­barkeit und der sozialen Sicher­heit dominiert wird, frei­willig lebens­ge­fährliche Risikosportarten? Was ver­birgt sich hin­ter den Aben­teuerkulis­sen des neuen Erleb­niskap­i­tal­is­mus? Gibt es eine genetis­che oder biographis­che Dis­po­si­tion zur Lust am Risiko?

Die vor­liegende Studie referiert im ersten Teil die in Wis­senschaft und Prax­is entwick­el­ten Erk­lärungsan­sätze zum „sen­sa­tion seek­ing“, „thrill“ und zur „Gren­zsi­t­u­a­tion­s­ther­a­pie“. Im zweit­en Teil wer­den die empirischen Ergeb­nisse ein­er psy­chol­o­gis­chen Explo­ration des Phänomens meth­o­d­enkri­tisch ausgewertet.

Aus­gewählte Erfahrungswelt für diese Unter­suchung waren Pro­gramme nach dem Konzept der „Erleb­nis­ther­a­pie“ von Kurt Hahn (Incen­tive-Stan­dard­kurs für Jugendliche an der Out­ward-Bound-Kurz­schule Baad/Kleines Walser­tal) und dem Konzept des „out­door train­ing“ für Führungskräfte („Führen ein­er auf sich gestell­ten Gruppe“ an der LLTS BW in Altenstadt All­gäu). Die aus der Explo­ration abgeleit­ete vor­läu­fige Erk­lärung­shy­pothese ist eben­so über­raschend ein­fach wie ein­leuch­t­end. Hin­ter der Suche nach Aben­teuer ste­ht mit­nicht­en die Lust am Risiko, son­dern die Lust an der Risikokontrolle.

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Rezension

Das Buch richtet sich ein­er­seits an Jugend- und Sozialpäd­a­gogen in der erleb­nis­päd­a­gogis­chen Prax­is, ander­er­seits an Psy­cholo­gen. Man­age­ment- und Per­son­al­train­er im Arbeits­feld des „out­door train­ing“. Darüber hin­aus bietet es allen erleb­nispsy­chol­o­gisch Inter­essierten pro­funde the­o­retis­che Grund­la­gen und weit­er­führende prak­tis­che Hinweise.

Über den Autor

Dr. Fer­di­nand Bitz M.A., Dipl-Psych., Dipl.-Verw. (Jg. 1957), hat sich nach dem Studi­um der Biolo­gie, Erziehungswis­senschaft, Geschichte, Ger­man­is­tik, Philoso­phie, Psy­cholo­gie, Wirtschaft­späd­a­gogik und Ver­wal­tungswis­senschaften unter anderem langjährig mit the­o­retis­chen und prak­tis­chen Fra­gen zur Erleb­nis­päd­a­gogik beschäftigt und hierzu pub­liziert. Seit Som­mer 2003 leit­et er das Sekre­tari­at der Enquete-Kom­mis­sion des Deutschen Bun­destages „Kul­tur in Deutsch­land“ (e-mail: ferdinand.bitz@bundestag.de).

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